Fantasy

Die Verschwörung der Engel – Wolfram Fleischhauer

Verlag: Knaur
ISBN: 978-3426632413
Seiten: 400
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 08,95
ET: 12.2005
Die Stadt Mangarath ist schön wie ein Traum – und wohlklingend wie ein Lied: Schon aus der Ferne sieht man sie glänzen, und am Stadttor wird der Reisende sofort von einem vielstimmigen Glückschor empfangen. Später locken andere Attraktionen wie die wohltuenden Klangthermen und ein Besuch im Dom der Geräusche. Doch Mangarath hat nicht nur hell klingende Seiten – sondern auch ein dunkles Geheimnis, dem der junge Schmetterlingsmaler Nadil auf die Spur kommen muss …

Meine Rezension

In Phantasien gibt es nicht nur das Nichts, sondern auch Nichtnichtse…

Der junge Schmetterlinger Nadriel, seine Freunde Piri, Masia, Beliar und ihr Meister Toralon reisen in die Musikstadt Mangerath, um dort das Viertel der Sternenputzer zu besuchen.
Doch als sie dort ankommen, kann Meister Toralon seinen Augen kaum trauen: überall stehen Stierwächter und das Sternenputzervierel ist hermetisch abgeriegelt. Und so kommt es, dass zum ersten Mal in der Geschichte die Schmetterlinger eine andere Herberge in Anspruch nehmen müssen.
Gleichzeitig geschehen merkwürdige Dinge in Mangarath: immer wieder erscheinen hell leuchtende Kugeln am Himmel, die unwahrscheinliche Traurigkeit auslösen und einfach am Himmel explodieren. Keiner weiß genau, was es damit aus sich hat…..
Gleichzeitig rutscht Nadriel in eine Geschichte hinein, die er für unvorstellbar hielt: sein Großvater Saru ist in Mangarath verschwunden und als der Sternenputzer Pagario ihm das Amulett seines Großvaters zu steckt, beginnt Nadriel ihn zu suchen und gerät an Orte von denen in Phantasien niemand etwas zu wissen scheint….

Sehr skeptisch habe ich diesem Werk gegenüber gestanden: habe ich bereits zwei Werke der Legenden von Phantasien gelesen und war – obwohl man von beiden Autoren behauptet große Erzähler zu sein – sehr enttäuscht.
Da Fleischhauer nach Büchern wie Die Frau mit den Regenhänden für mich wahrlich zu den großen Erzählern gehört, hatte ich Angst, dass ich auch von diesem Werk enttäuscht werde.

Ich wurde allerdings schnell eines besseren belehrt!
Was ein Fleischhauer ist, bleibt auch einer!

Der Autor entführt seinen Leser nach Phantasien und entwirft dort nicht nur seine eigenen Landschaften und Figuren, er entwirft auch seine eigene Geschichte, die sich nicht so sehr wie die andern beiden Bücher versucht an das Original, Die unendliche Geschichte, zu kleben.
Natürlich huschen altbekannte Figuren wie Rennschnecken, Steinbeißer und Nachtalben durch das Buch, spielen aber keine Rolle.
Das einzige was der Autor vorrausetzt: das man weiß, was das Nichts ist und was das Nichts in Phantasien angerichtet hat, denn in dem Roman geht es um das Gegenstück zum Nichts: der Stille und der Leere.

Wolfram Fleischhauer erzählt in Die Verschwörung der Engel eine atemberaubende Geschichte voller Ideen und Phantasie, in die man eintauchen kann und für ein paar Stunden die Welt um sich vergisst.

Die Blutgräfin – Wolfgang Hohlbein

Die Chronik der Unsterblichen 06

Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548261560
Seiten: 432
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 08.95
ET: 09.2005
Noch immer ist das Rätsel ihrer Herkunft für den Unsterblichen Andrej und seinen Gefährten Abu Dun nicht gelöst. Auf ihrer Reise gelangen sie in ein abgelegenes Dorf, dessen Bewohner allen Fremden mit Misstrauen begegnen, da sich im Umkreis des Ortes mehrere seltsame Todesfälle ereignet haben. Ihr Wunsch, den verängstigten Menschen zu helfen, bringt Andrej und Abu Dun in Lebensgefahr, als sie auf den undurchschaubaren Blanche treffen, mit dem sie sich einen Kampf auf Leben und Tod liefern. Er ist möglicherweise für die bestialischen Morde verantwortlich, aber zugleich vielleicht der Einzige, der ihnen mehr über Abstammung und Wesen der Unsterblichen verraten kann.

Meine Rezension
Andrej und Abu Dun streifen jetzt schon seit 50 Jahren durch die Weltgeschichte und sind immernoch auf der verzwifelten Suche nach zwei Dingen: Andrej sehnt sich immernoch nach Maria, der Frau von der er sich vor 50 Jahren auf dem Schloss von Lord Dracul getrennt hat und, genauso wie Abu Dun, jemanden zu finden, der mehr über sie sagen kann; der weiß, warum sie Vampyre sind und was dies genau bedeutet, denn beide haben bis heute nur eine wage Vorstellung davon.
Und zumindestens Andrej scheint in Fahlendorf, einem kleinen Dorf in Ungarn, endlich zu finden was er sucht: seit Monaten hält sich dort bereits die Gräfin Berthold auf. Doch ragen sich um die Gräfin und ihren merkwürdigen Beschützer Blanche merkwürdige Gerüchte und schon bald sehen sich Andrej und Abu Dun erneut auf ihrer nicht enden wollenden Reise einem Gegner gegenüber, der gar nicht auf dieser Welt existieren dürfte.

Nun habe ich die beiden Männer schon in ihrem sechsten Abenteuer und auf ihrer Suche nach ihrer Herkunft begleitet und ich habe mir vorher geschworen, dass für mich nach dem achten Band Schluss sei. Wirklich?
Als ich die ersten 150 Seiten gelesen hatte, fühlte ich mich in meinem Entschluss bestärkt: erneut sah ich mich mit zwei Charakteren konfrontiert, die sich nicht weiterentwickelt hatten und wie seit drei Bänden die selben Streitgespräche führten.
Doch etwas spricht dagegen: Hohlbein liess diesmal nicht nur mehr Raffinesse erkennen bei der Ausgestaltung der Geschichte, sondern lies Andrej und Abu Dun auch endlich den Freiraum sich weiter zu entwickeln. Man merkt, dass es in ihnen arbeitet und wenn man die letzte Seite des Buches zuklappt hat man endlich – seit 2 Bänden – das Gefühl: die beiden haben aus ihren Handlungen gelernt; sie sind weiser geworden.

Ich hoffe, dass dies nicht nur ein Ausrutscher Hohlbeins war und das er dieses Nieveau auch in den Folgebänden einigermaßen halten kann.
Wenn er dies schafft, dann stehen seine Chancen hoch, dass Band 9 doch noch irgendwann zu mir kommt.

Die Wiederkehr – Wolfgang Hohlbein

Die Chronik der Unsterblichen 05

Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548258096
Seiten: 382
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 08.95
ET: 03.2004
Schauplatz Wien, 16. Jahrhundert: Im fünften Teil der Chronik der Unsterblichen Die Wiederkehr führt die Suche nach dem Grund und dem Ursprung der Vampyre den unsterblichen Andrej Delany und seinen treuen Begleiter Abu Dun nach Wien. Dort hoffen sie den Medicus Franz Breiteneck zu finden, der Gerüchten zufolge einige von Delanys dringendsten Fragen beantworten kann. Doch Breiteneck hält sich versteckt und während die unsterblichen Freunde ihn suchen, geraten sie zwischen die Fronten der angreifenden Türken und die Verteidiger Wiens. Mit jedem Tag spitzt sich die Lage in der eingeschlossenen Stadt weiter zu und als die beiden Breiteneck endlich finden, taucht ein unbekannter Vampyr auf und zwingt Delany sein Leben für die Rettung Wiens aufs Spiel zu setzen. Doch der Vampyr ist kein Fremder und Delany sieht sich mit seiner tot geglaubten Vergangenheit und einer beinah unlösbaren Aufgabe konfrontiert.

Meine Rezension

Der Schwertkämpfer Andrej und sein Freund, der Araber, Abun Dun sind nun seit mehr als einem halben Jahrhundert unterwegs auf der Suche nach Antworten. Antworten auf die Frage wer oder was sie sind.
Ihr Suche führt sie nach Wien. Dort sind sie auf der Suche nach dem Medicus Breiteneck, der die Antworten auf all ihre Fragen zu kennen scheint.
Doch ihre Suche gerät ins Wanken, als die Türken Wien belagern und sich ein anderer Vampyr in der Stadt auf zuhalten scheint. Doch noch ahnen Andrej und Abu Dun nicht, wer hinter dem anderen Vampyr steckt……

Auch im fünften Band der Chronik der Unsterblichen wirft der Autor Wolfgang Hohlbein den Leser wieder mitten ins Geschehen. Andrej und Abu Dun stehen auf den Stadtmauern Wiens und versuchen die Soldaten in ihrem Kampf gegen die Türken zu unterstützen.
Und wiedereinmal läuft das Buch in dem für Hohlbein und diese Reihe gewohnten Schema ab. Und wiedereinmal scheint der Leser genau zu wissen, wie es weiter geht. Und erneut sieht sich der Leser im Irrtum.
Es ist zwar nicht so, dass eine dramatische Wende ist, die die ganze Geschichte in einem anderen Licht erscheinen lässt, aber dennoch gibt es kleine Überraschungen.
Dieser Band strotzt nicht vor Novitäten, aber dennoch hält man ein Buch in der Hand, dass einem ein paar Lesestunden beschert, in denen man abschalten kann, sich ab und an ein Lächeln nicht verkneifen kann und von dem man sich berieseln lassen kann.
Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Walter Moers – Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär

Verlag: Goldmann | Leseprobe  (.pdf)
ISBN: 978-3442416561
Seiten: 704
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 12,50
ET: 03.2001

Die halben Lebenserinnerungen eines Seebären – ein Universum für sich! Käpt’n Blaubär entführt den Leser in eine Welt der Phantasie: auf den Kontinent Zamonien, wo Intelligenz eine übertragbare Krankheit ist und all jene Wesen hausen, die aus unserem alltäglichen Leben verbannt sind …

Meine Rezension

Er ist ein Blaubäre, der niemals geboren worden ist, aber dafür die erstaunlichsten Abenteuer erlebt:
Regenwaldzwerge mit Nahkampfausbildung, Stollentrolle, Tratschwellen, Bollogs – so ein Blaubär hat viele Feinde und die Liste könnte noch länger werden, aber dafür hat ein Blaubär auch viele Leben…
Und von den bereits 13 ½ gelebten Leben erzählt unser blauer Bär, mit Namen Blaubär ausführlich und lockt den Leser nach Zamonien.
Zamonien ist ein Kontinent auf unserem Planeten, auf dem Menschen nicht erwünscht sind, aber dafür jede Menge Platz für Hutzen, Yetis, Dämonen, Trollen und vielen anderen Erscheinungen einen unglaublichen Lebensraum bietet.
Und diesen Kontinent durchschreitet Blaubär, auf der Suche nach einer Aufgabe, die sein Leben ausfüllen und ihn glücklich machen wird….

Walter Moers hat hier einen unglaublichen Roman geschrieben und mit Zamonien eine unglaubliche Welt geschaffen, in der es vor Abenteuern nur so wimmelt. Einige dieser Abenteuer erlebt Käpt´n Blaubär und der Leser begleitet ihn auf seiner Reise durch Zamonien und diversen Gefahren, aus denen er sich immer wieder retten kann. Dies nicht zuletzt durch seine Freunde, die er in den unmöglichsten Situationen kennenlernt und die ihm gleich ihre Hilfe anbieten; so rettet ihm auch die Idee 16 U ein paar Mal das Leben, als Blaubär den abgelegten Kopf eines Bollogs durchqueren muss.
Immer wieder habe ich den Hut vor dem Einfallsreichtum Moers´ gezogen und bewundere ihn wirklich für die gedankliche Leistung die ihm mit seinen Zamonienromanen gelungen ist. Moers hat Zamonien komplett durchgeplant und verstrickt sich in seiner Welt nicht in Widersprüche.
Mit Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär hält man einen 700 Seiten Roman in der Hand, der sehr viel Spaß macht, bei dem man zwischendurch mitzittert und herzlich lacht. Unterstützt wird dies durch die zahlreichen von Moers angefertigten Zeichnungen, die die unmöglichsten Gestalten Zamoniens zeigen.
Trotz allem ein kleiner Wehrmutstropfen: trotz der sehr durchdachten Story weist das Buch ein paar Längen auf. Die Längen sind zwar nicht nervtötend und auch diese liest man gerne, aber dennoch wünscht man sich dennoch, dass bestimmte Vorgänge statt 10 Seiten vielleicht nur 7 Seiten dauern.

Alles in allem ist Moers auch hier wieder ein unglaublicher Roman gelungen, der mir durchaus eine Leseempfehlung wert ist!

Die geheime Bibliothek des Thaddäus Tillman Trutz – Ralf Isau

Verlag: Knaur
ISBN: 978-3426632383
Seiten:
415
Ausgabe:
Taschenbuch
Preis:
nur noch gebraucht erhältlich
ET:
11.2005
»Was befindet sich hinter diesem Regal?« »Das hängt immer von dem ab, der drum herum geht.« Karl Konrad Koreander ist alles andere als ein Held, der Abenteuer sucht: Sein größter Wunsch ist es, in einer ruhigen Bibliothek zu arbeiten, umgeben von den Geschichten und Legenden, die ihn glücklich machen. Als er das Antiquariat von Thaddäus Tillmann Trutz betritt, scheint er seinem Ziel einen Schritt näher zu kommen – noch kann er nicht ahnen, welche Geheimnisse sich hinter Büchern wirklich verbergen können …

Meine Rezension

Ich habe das Original bis heute leider nicht gelesen und meine erste Reise nach Phantasien mit seinen Legenden begonnen.
Ral Isau erzählt hier die Geschichte von Karl Konrad Koreander und wie er in den Besitz Der unendlichen Geschichte kam und wieso er heute der Meisterbibliothekar ist.
Ich muss gestehen, dass ich mir vielleicht ein wenig zu viel von diesem Buch versprochen hatte, denn ich wurde teilweise sehr enttäuscht.
Hier hält mein meines Erachtens nach eher ein Jugend-Phantasy Buch in den Händen.
Die Geschichte fängt ganz gemütlich an. Vermag den Leser zwar anfänglich in seinen Bann zu ziehen, lässt dann aber die Spannung deutlich durch lange Gespräche und Überlegungen ab der Mitte einfrieren.
Richtig genervt hat mich der Satz “Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andern mal erzählt werden.” Sicher, Isau spielt hier wohlmöglich auf Geschichten an, die einer seiner Kollegen, die auch Bücher zu den Legenden veröffentlichten, an. Allerdings taucht dieser Satz grade zum Ende hin sehr häufig. Für mich schon fast zu oft.
Der Schreibstil selbst war sehr einfach gehalten, die Seiten flogen somit einfach an einem vorbei und ehe man sich versah hatte man 50 Seiten gelesen.

Alles in allem ist Isaus Werk für mich ein kleiner Happen für zwischendurch gewesen, bei dem ich gut abschalten konnte und mich teilweise auch gut amüsiert habe. Dennoch wird es kein Buch werden, welches ich weiterempfehlen würde.

Walter Moers – Die Stadt der träumenden Bücher

Verlag: Piper
ISBN: 978-3492246880
Seiten: 464
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 12,95
ET: 10.2007

Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher… Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können.

Meine Rezension

Ich muss gestehen, dass mich das Buch auf seinen ersten ca. 100 Seiten nicht wirklich zu fesseln vermochte. Ich hatte anfänglich mit Moers´Schreibstil meine Probleme, die sich dann aber Gott sei Dank nach den ersten 100 Seiten in Nichts aufgelöst hatten.
Danach habe ich die Geschichte um Buchhaim und Hildegunst Mythenmetz mit Spannung und Freude verfolgt. Ich bin wirklich von Moers Einfallsreichtum bezüglich Namen und ihren Trägen beeindruckt. Meine Lieblingsfiguren sind die kleinen, knuffigen Buchlinge!
Die Geschichte an sich ist immer im Gang, es gibt keine Längen und die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag…ein Buch also das nicht langweilig wird.
Das Ende war für mich überraschend und traurig zu gleich. Ich hätte mir ein etwas fröhlicheres Ende gewünscht.

Alles in allem aber ein Buch was ich nur empfehlen kann und mich auf die anderen Zamonienromane sehr neugierig gemacht hat!

Der Untergang – Wolfgang Hohlbein

Die Chronik der Unsterblichen 04

Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548255545
Seiten: 405
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: € 08,95
ET: 03.2003
Noch immer sind der Schwertkämpfer Andrej und sein Gefährte Abu Dun auf der Suche nach der Puuri Dan, die Andrej über das Rätsel seiner Herkunft aufklären soll. In einem gefährlichen Hinterhalt werden sie von Kindern mit seltsamen Kräften schwer verletzt und erlangen erst in einem Zigeunerlager das Bewusstsein zurück. Dort, so scheint es, ist der Unsterbliche endlich am Ziel seiner Reise angelangt: Eine alte Frau gibt sich als Puuri Dan zu erkennen. Doch das lang ersehnte Gespräch mit ihr lässt Andrej noch ratloser zurück. Und auch die rätselhafte Elena, die eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf ihn ausübt, wirft neue Fragen auf. Andrejs übermenschliche Sinne wittern Gefahr, aber noch weiß er nicht, wo sie auf ihn lauert …

Meine Rezension

Auch den vierten Teil Der Chronik der Unsterblichen habe ich mit Begeisterung verschlungen.
Hohlbein steigt sofort wieder mit einer Auseinandersetzung zwischen Abu Dun, Andrej und ein paar mysteriösen Kindern ein und lässt somit eine längere Einleitungsphase weg, die dass Buch nur unnötig in die Länge gezogen hätten.
Sehr schön fand ich auch wieder die kleinen Sticheleien zwischen Andrej und seinem Freund Abu Dun, die im späteren Verlauf der Handlung in einer richtigen Auseinandersetzung der beiden endet.
Sehr schön fand ich, neben dem Schreibstil, auch den Verlauf der Handlung, der für mich diesmal mehr als Überraschend war: Andrej und Abu Dun kommen in das Lager der Sinit-Sippe und meinen dort erst einmal Schutz gefunden zu haben. Doch Abu Dun traut den Leuten nicht und soll auch später damit recht behalten:Es stellt sich heraus, dass aus vermeitlichen Freunden Feinde werden, die Abu Dun ebenfalls zu einem Unsterblichen machen.

Alles in allem fand ich auch diesen Band wieder mehr als Lesenswert. Ich freu mich schon unheimlich auf die weiteren Abenteuer von Andrej und Abu Dun!

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